Umfrage – Machen Antidepressiva abhängig?

Ein Thema, das viele Depressive aus unserer Community beschäftigt und eine Frage, die mir sehr oft gestellt wird. Im Übrigen nicht nur von Betroffenen, sondern auch von vielen Interessierten und Angehörigen.

Machen Antidepressiva abhängig?

Ich habe als Betroffener meine eigenen intensiven Erfahrungen mit dem Thema. Zusätzlich kenne ich die sehr unterschiedlichen Einschätzungen von vielen einzelnen Mitgliedern der Community. Auch weiß ich, was die Literatur, die Pharmaindustrie, deren Studien und Stiftungen zu dem Thema sagen.

Eure Einschätzung

Natürlich würde ich nicht behaupten, dass meine Erkenntnisse repräsentativ sind. Um hier etwas zu objektivieren und – bevor wir in Zukunft auch das Thema medikamentöse Therapie näher beschreiben – interessiert natürlich ungemein, wie IHR die Sache seht.

Selbstverständlich speichern wir – wie immer – auch bei dieser Umfrage keine personenbezogenen Daten, sondern nur Eure anonymen Antworten.

Aber nun genug der Vorrede.

Umfrage 1. Quartal 2018

Machen Antidepressiva abhängig?

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Ende März, wenn die Umfrage schließt, werden wir das Ergebnis veröffentlichen und mit Euch diskutieren.

Wir hoffen, dass viele Menschen mitmachen, daher bitten wir Euch die Umfrage in den sozialen Medien zu teilen, damit die Ergebnisse möglichst aussagekräftig werden und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mitmachen.

Anfang nächsten Jahres werden wir die Ergebnisse veröffentlichen. Aber die von Euch, die teilnehmen, sollten – so die Technik mitspielt – danach den Zwischenstand sehen.

Vielen Dank ❤❤❤

 

5 Kommentare zu “Umfrage – Machen Antidepressiva abhängig?

  • Physische Abhängigkeit erzeugen diese Dinger nur in geringem Maße – durch ihre Wirkweise kommt es aber zu Absetzsyndromen, denen man durch Ausschleichen gegenwirken kann.
    Schlimmer finde ich, daß sie auf irgendeine Weise schon psychisch abhängig machen – durch die Angst vor dem auftretenden Absetzsyndrom z.B. …..Vielen Depressiven dienen die bunten Pillchen als Krücke, an denen sie ihren Alltag bewältigen können – und wohl den Meisten ist im Hinterkopf die Angst davor, ob man auch ohne die bunten Dinger das Leben leben kann.
    Ich persönlich halte die psychische Abhängigkeit für fatal (hoffentlich kriege ich mein Leben auch ohne Pillen in den Griff) – die physische Seite läßt sich mit vernünftig aufgebauten Ausschleichen gut händeln.

    1. Ganz wichtige Aspekte!!! Vor allem die das von Fachkreisen als „Absetzsyndrom“ bezeichnete Phänomen für den normalen Menschen nichts weiter ist als eine „Abhängigkeit“… . Eigentlich wundern die Ergebnisse daher nicht.

  • Hi.
    Ich bin 23 Jahre jung und nehme diese bereits seit 13 Jahren ein.
    Ohne diese sind ist die Folgenschwere emens. Sowohl Psychisch, wie auch Physisch. Psychisch wäre es eine Sakgasse ohne Ausweg und Physisch ein Tremor, sprachliche Störungen, Herzrasen, Herzstolpern, und vieles mehr. Leider aus eigener Erfahrung hervor gebracht.

  • Nein natürlich nicht . Es macht mich wütend wenn ich so etwas lese !!
    Nehme selber seit Jahren welche und nicht niedrig dosiert .
    Und das sie Nicht abhängig machen können hängt schon mit der Wirkungsweise zusammen denn es braucht mindestens 3- 4 Wochen bis sie bei einem depressiven Menschen wirken und seine Symptome verschwinden können , bei einem Plötzlichem medizinischen Absatz können oder besser werden die Depressionen nach gut einer Woche wieder da sein . Das ist alles . Die Media haben keine direkt spürbare Wirkung , aber Sue docken im Gehirn an bestimmten Rezeptoren an und der Mensch findet aus seinem Stimmungstief heraus . Media die einen Kick verschaffen zb TILIDIN ( starkes Schmerzmittel in Tropfenform ) machen schnell Abhängig weil die Leute diesen Kick der Euphorie schnell wieder wollen .
    Anti Media haben all diese Risiken nicht , aber dafür sorgen sie dafür das der Patient in Zukunft keinen Gedanken mehr daran verschwendet sich umzubringen !!!
    Antidepressiva kann man gut eingestellt ein Leben lang nehmen ohne Probleme , das einzige was nach einem Absatz wieder auftritt werden die Psychischen Probleme sein , aber kein Entzug an sich .
    Glaubt nicht immer alles was euch die Leute erzählen sondern fragt mal lieber einen Arzt , aber auch keinen Wald und Wiesen Arzt sondern einen Psychologen vom Fach !!!!

    1. Ich bin niemand, der sich von anderen etwas einreden lässt.
      Ich spüre die entzugswirkung am eigenen Leib, wenn ich sie nicht nehme. Und das Körperlich, nicht psychisch.
      Ich war nicht arbeitsfähig. Weil mein Körper total rebeliert hat…
      Kann sein, dass viele die einfach so in kleinen Schritten absetzten können. Und darauf gut klar kommen.

      Aber bei mir waren die Nebenwirkungen am Anfang schon sehr krass. Und beim absetzten geht bei mir gar nichts mehr… Die Entzugserscheinungen werden immer stärker. Und dann mussich die Tabletten wieder nehmen. Weil ich es körperlich nicht aushalte.

      Meine Antidepressiva helfen mir sehr. Und ich will zurezeit auch nicht ohne. Aber ich weiß, dass das Absetzten unter ärztlicher Kontrolle und im Urlaub gemacht werden muss. Weil mein Körper einfach abhängig davon ist.

      Behaupte nicht. Dass das Unsinn ist! Ich habs am eigenen Leib gespürt….

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